Reisezeit Paris als Single in die Stadt der Liebe

Reisezeit Paris – eine Städtereise als Single in die Stadt der Liebe

Letzten September habe ich mir einen Trip nach Paris gegönnt, ganz alleine und voller Entdeckungslust: Ich kann euch sagen, es war eine tolle Reise und ich habe mich nicht einen Moment einsam gefühlt.

Paris
Paris. Bild von Walkerssk auf Pixabay

Anreise und Hotel Paris

Ich bin umweltbewusst und fahre gerne mit dem Zug – da lag es auf der Hand, dass ich von Frankfurt am Main mit der Bahn in die Seine-Metropole gereist bin. Als echter Sparfuchs habe ich mich für einen sehr frühen Zug (gegen zwei Uhr morgens) entschieden, der gegen 10 Uhr im Pariser Gare de l’Est ankam. So habe ich mir eine Übernachtung gespart und hatte beinahe einen ganzen Tag mehr zur Verfügung.

Als echte Lady bin ich im Jardins de Mademoiselle Hotel & Spa abgestiegen. Es liegt im 15. Arrondissement, nicht weit vom Expo Gelände. Das Hotel ist sehr modern und überraschenderweise sehr grün, mitten in der Stadt. Ein wunderschöner Garten, begrünte Balkons sowie Dachterrassen und natürlich ein exklusiv ausgestattetes Fitness-Studio habe ich täglich zum Entspannen nach anstrengendem Sightseeing genutzt.

Übrigens habe ich mir sofort nach der Ankunft am Bahnhof ein 5-Tage-Ticket für die Metro gekauft. Und zwar für die Zonen 1-5, so konnte ich auch einen Abstecher nach Versailles und ins Disneyland machen.

Eiffelturm, Trocadero und Champ de Mars

Blick vom Eiffelturm
Blick vom Eiffelturm. Bild von Pexels auf Pixabay

Den weltberühmten Tour Eiffel habe ich  mir in der Dämmerung angesehen. Von der dritten Etage aus (276 Meter Höhe), die ich ganz komfortabel mit dem Aufzug erreicht habe, bot sich mir ein super Blick. Ich habe mit einem netten Studenten aus Bordeaux in der Champagner-Bar auf die großartigste Stadt der Welt angestoßen. Wieder auf der Erde zurück bummelte ich über das Champ der Mars, ein schön angelegte Parkanlage, die abends sehr hübsch beleuchtet ist. Dann wanderte ich zum Trocadero, nicht nur um hier die Metro zu nehmen, sondern auch um noch einen letzten Blick auf den illuminierten Eiffel-Turm zu werfen.

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Weitere monumentale Sehenswürdigkeiten in Paris

Der Arc de Triomphe auf der Champs Elysee verkörpert wie kein anderes Denkmal Glanz und Gloria Frankreichs. Und natürlich findet man an dieser Prachtmeile auch Stores von allen Designerlabeln und Luxusmarken. Es macht viel Spaß die Auslagen von Louis Vuitton oder Hermes und Cartier zu bestaunen und von der Welt der Reichen und Schönen zu träumen. Da ich gerne auch längere Strecken zu Fuß gehe, bin ich die gesamte Strecke bis zum Place de la Concorde gelaufen. Kleiner Tipp: Jeder erste Sonntag im Monat ist hier autofrei, damit das Flanieren noch angenehmer ist.

Natürlich habe ich mir auch den Louvre nicht entgehen lassen. Spontan habe ich mich an dem einzigen Regentag meiner Paris Reise dazu entschlossen, mir dieses weltberühmte Museum anzugucken. Und erlebte eine tolle Überraschung: Da ich (gerade noch) jünger als 26 Jahre und EU-Bürgerin bin, war der Eintritt gratis. Neben der Mona Lise, von der ich ehrlichgesagt ein bisschen enttäuscht war, habe ich viele tolle Kunstwerke gesehen. Am besten gefiel mir das berühmte Bild, Die Freiheit führt das Volk, von Eugene Delacroix.

Das Pantheon ist ein wunderschönes Gebäude, das nach antikem Vorbild errichtet wurde. Ich habe es besichtigt und war überwältigt von der ganz eigenen Atmosphäre, die darin herrscht, ich kann sie nur als erhabene Stille beschreiben. Und es gibt hier einiges zu sehen: Neben den unsterblichen Helden der französischen Geschichte, wie Victor Hugo, Louis Braille sowie Marie und Pierre Curie gehört dazu auch das legendäre Foucaultsche Pendel.