Beste Reisezeit auf der Insel Kuba in der Karibik

Kuba Urlaub – Reisezeit

In den letzten Jahren hat sich die Insel in der Karibik zu einem bei deutschen Touristen sehr beliebten Urlaubsziel entwickelt. Neben überwältigend schöner Natur und jeder Menge Traumstränden bietet Kuba auch eine echte Zeitreise: So gehören zum Beispiel Eselkarren und Oldtimer hier noch ebenso zum Straßenbild

wie unzählige alte Häuser im charakteristischen Kolonialstil, die in fröhlichen Farben angemalt sind. Selbstverständlich stellt auch die einzigartige Lebensfreude, die Kubaner ausstrahlen, ein Highlight einer derartigen Reise dar.




Die beste Reisezeit für Kuba beginnt im November, nachdem die Hurrican-Saison zu Ende gegangen ist. Dann herrscht auf der Insel Trockenzeit, es ist angenehm warm, aber nicht zu heiß: Kurzum es herrschen optimale Bedingungen sowohl für einen Strandurlaub als auch für Sightseeing-Touren beziehungsweise Rundtouren. Spätestens wenn man in Kuba gelandet ist, muss man die Uhr um sechs Stunden zurückstellen. Denn die Insel liegt in der Central Daylight Time Zone.

An- und Einreise Kuba

Flughafen Varadero
Flughafen Varadero By Joerg Wegner-Koehler

Mehrere große europäische Flughäfen unterhalten regelmäßige direkte Verbindungen mit Kuba. So können deutsche Touristen zum Beispiel über Frankfurt am Main, Paris, London oder Zürich mehrmals in der Woche nach Havanna fliegen. Für einen Flug von Frankfurt nach Kuba sind knapp zwölf Stunden zu veranschlagen. Meist kann man beim Buchen Geld sparen, indem man einen Flug mit Zwischenstopp auswählt, der entsprechend länger dauert.

Für die Einreise benötigen deutsche Touristen einen gültigen Reisepass, Kinder brauchen einen gültigen Kinderreisepass. Dabei ist es erforderlich, dass die Gültigkeit des Passes mindestens noch sechs Monate beträgt. Außerdem brauchen deutsche Staatsangehörige für den Aufenthalt auf Kuba ein Visum, das vor der Abreise zu erwerben ist. Dieses Dokument wird als sogenannte „Touristenkarte“ von der kubanischen Botschaft oder Konsulaten ausgestellt. Kuba weist Touristen ab, die kein gültiges Visum bei der Einreise vorlegen können. Aus diesem Grund kontrollieren viele Airlines bereits vor dem Abheben, ob alle Reisenden ein gültiges Visum für Kuba besitzen.

Darüber hinaus verlangen die kubanischen Einreisebehörden die Vorlage eines Nachweises über bestehenden Krankenversicherungsschutz. Dabei akzeptieren die Behörden ausschließlich Policen von privaten Anbietern, also nicht von gesetzlichen Krankenkassen. Um Komplikationen zu vermeiden, erweist es sich als empfehlenswert, eine spanische Übersetzung der Bescheinigung vorzulegen.

Ein paar grundsätzliche Tipps für Kuba

Auf der größten karibischen Insel herrscht zu jeder Tages- und Nachtzeit reger Verkehr. Dessen Teilnehmer verständigen sich oft per Handzeichen, halten sich eher selten an die Verkehrsregeln und steuern zum Teil technisch defekte Fahrzeuge. Aus diesem Grund ist es für Touristen gefährlich, das Land auf eigene Faust mit einem Mietwagen zu entdecken.

Auf Kuba gibt es zwei verschiedene Währungen: Der CUP (kubanische Peso) wird von Einheimischen für das Bezahlen im Rahmen von Alltagsgeschäften genutzt. Der CUP ist die offizielle kubanische Landeswährung. Außerdem bezahlen Kubaner mit dem CUC (Peson Convertible), diese Währung ist an den Kurs des US-amerikanischen Dollars gebunden. Touristen verwenden vor allem den CUC. 100 Pesos ergeben einen CUC. Das Eintauschen von Devisen in kubanisches Geld ist nur im Inland zulässig. Kuba gehört zu den wenigen Reiseländern, in denen Bargeld noch Trumpf ist – aber Vorsicht, das gilt ausschließlich für den CUP, CUC oder in Touristenorten auch Euro. Alles US-amerikanische wird auf Kuba prinzipiell abgelehnt. Aus diesem Grund kommt man hier weder mit US-Dollars noch mit Diner´s Club oder American Express Kreditkarten weiter. Dagegen kann man in größeren Restaurants und Hotels durchaus mit Visa und MasterCard bezahlen.

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Havanna und Trinidad

Havanna Kapitol
Havanna Kapitol. Bild von David Mark auf Pixabay

Die quirlige Hauptstadt begeistert mit ihrer charmanten Atmosphäre. Touristen besuchen das Zentrum Habana Vieja, ein historisches Viertel mit unzähligen Barock-Fassaden. Leider befinden sich die Gebäude in einem schlechten Erhaltungszustand, die vor sich hin bröckelnden Fassaden wirken leicht morbide. Wer das moderne Kuba kennenlernen möchte, bummelt durch das Viertel Vedado. Hier findet man exklusive Siedlungen, die Universität und viele prachtvolle Hotels. Jeder Kubareisende stellt fest, dass die meisten Klischees tatsächlich stimmen. Das ist auch in Havanna nicht anders: An beinahe jeder Straßenecke spielt eine Band, zur Musik tanzen Einheimische ausgelassen Samba oder Rumba. Abends treffen sich die Partypeople an der Uferpromenade, um in einem Club bis in die frühen Morgenstunden zu tanzen oder einen Cuba Libre in einer der zahlreichen Bars und Cafés zu trinken.

Erfahrene Kuba-Reisende sind sich einig: Trinidad ist die schönste Stadt der Insel. Hier kann man wunderhübsche Kolonialgebäude in geschlossener Bebauung bewundern, am besten während einer Tour mit einer der vielen Pferdekutschen. In Trinidad sieht man auch Einheimische, die mit ihren kostbaren Singvögeln in Käfigen Gassi gehen. Besonders stilvoll ist die Plaza Mayor, die von historischen Gebäuden eingeräumt wird. Auch die Kirche Santisima Trinidad ist ein beliebtes kubanisches Postkartenmotiv, ebenso wie die Treppen, über die man zur Casa de la Musica gelangt.

Vinales – das wichtigste Tabakanbaugebiet

Tabak wird auf Kuba vor allem in einem grünen Tal kultiviert, das westlich von Havanna liegt. Hier sieht man auch beeindruckende Mogotes, kegelförmige Felsen, pittoreske Holzhäuser und riesige Tabakfelder. Auf einer organisierten Tour wandert, radelt oder reitet man in einer netten Gruppe durch das Tabakanbaugebiet und besucht eine Tabakfarm beziehungsweise –fabrik. Außerdem lohnt es sich, hier eine der zahlreichen Höhlen zu besuchen.

Wer sich für die spannende und wechselvolle kubanische Geschichte interessiert, sollte sich das Mausoleum von Che Guevara nicht entgehen lassen. Die Grabstätte des bekannten Freiheitskämpfers befindet sich in der Stadt Santa Clara. Sie ist auch ein prima Ausgangspunkt für Bustouren oder Wanderungen ins Escambray Gebirge.

Sehenswerte Nationalparks auf Kuba

Auf Kuba existieren mit dem Turquino und Topes de Collantes gleich zwei große Nationalparks. Hier können Touristen die üppige Vegetation hautnah erleben, romantische Wasserfälle bewundern oder seltene Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Es ist empfehlenswert, Ausflüge in die Parks in organisierter Form zu unternehmen, entweder im Rahmen einer Bustour oder, für sportliche Reisende, als geführte Wanderungen.

Unbeschwerte Strandtage auf Kuba

Varadero Strand
Varadero Strand. Bild von majkohp auf Pixabay

Nach einer ausführlichen Sightseeing-Tour machen ein paar Tage Badeurlaub unter subtropischer Sonne besonders viel Freude. Hierzu hat man beispielsweise in der Cayo Maria in der Nähe von Santa Clara oder auf der zu Kuba gehörenden Insel Cayo Levise Gelegenheit. Hier können Urlauber weißen Sandstrand und kristallklares Wasser genießen. Auch zum Schnorcheln und Tauchen eignet sich das Gewässer vor Cayo Levise perfekt. Genauso hervorragende Bedingungen für Tauchanfänger, – fortgeschrittene und –profis bietet die geschichtsträchtige Schweinebucht. In dieser Region kann man übrigens auch dien von Taino Indianern betriebene Krokodilzucht besichtigen.

Header Bild Bild von nextvoyage auf Pixabay