Faro Portugal von seiner schönsten Seite

Faro –Portugal von seiner schönsten Seite

Ja, es ist wahr. Den meisten Menschen fällt beim Thema Städtereise in Portugal nur Lissabon und eventuell noch Porto ein. Aber wir haben uns für einen Trip nach Faro entschieden. Das Hafenstädtchen ist mit nur ungefähr 50.000 Einwohnern überschaubar und bietet optimale Voraussetzungen für einen entspannten und abwechslungsreichen Urlaub im sonnigen Süden Portugals an der Algarve.

Unterkunft – preiswert und schön

Wir sind beide keine Großverdiener, reisen aber gerne und oft. Um Geld zu sparen, entscheiden wir uns deswegen meistens für einfache Hotels und Pensionen. Das war auch in Faro nicht anders. Hier stiegen wir in der zentral gelegenen Pension Residencial a Doca ab. Und es war wirklich alles in Ordnung: Klimaanlage, nettes Personal, gemütliche Gemeinschaftslounge und vor allem super sauber. Gefrühstückt haben wir übrigens in einer kleinen Bar nebenan.

Die malerische Altstadt von Faro

Faro Algarve
Faro Algarve. Bild von Frank Nürnberger auf Pixabay

Faro hat eine bezaubernde Altstadt, in der wir jeden Tag ausgiebig gebummelt sind. Sie liegt in einem Areal, das von einer Stadtmauer aus maurischer Zeit umgeben ist.  Sie hat mehrere Tore, das spektakulärste ist der Arco de Vila. Er wurde im Jahre 1812 gebaut und stellt einen attraktiven Stilmix aus Barock und Neoklassizismus dar. Wir sind gleich am ersten Tag auf den Glockenturm der Se Kathedrale gestiegen, die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt: Von dort oben genossen wir einen phantastischen Blick über Faro, das Meer und den Naturpark Ria Formosa. Als Grusel-Fans haben wir die Capela dos Ossos (zu Deutsch: Knochenkappelle) besichtigt. Der Name ist hier Programm: An den Wänden stapeln sich die Schädel und Skelette von Verstorbenen. Besonders gerne haben wir ein kühles Getränk oder einen Kaffee in einem Café am Hafen des Städtchens getrunken, um die Einheimischen und Touristen zu beobachten.

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Der Naturpark Ria Formosa

Dieses wunderschöne Naturressort liegt nur knapp 60 Kilometer von Faros Innenstadt entfernt und  gehört zu den sieben Naturwundern, die Portugal zu bieten hat. Es entstand durch ein großes Seebeben, das im Jahre 1755 stattfand. Dabei bildetet sich eine faszinierende Landschaft aus Inseln und Halbinseln, Kanälen und Sumpfflächen. Dieses faszinierende Lagunensystem ist heute die Heimat von zahlreichen seltenen Pflanzen und Tieren, besonders Vögeln. Wir haben hier einen ganzen Tag verbracht und unter anderem das vom Aussterben bedrohte Purpurhuhn beobachten können.

Castelo de Silves

Wir haben einen weiteren Tagesausflug unternommen und zwar zur Burg von Silves. Das Kastell zählt zu den am besten erhaltenen Burganlagen Portugals. Wir wandelten auf dem rund 400 Meter langen Rundgang, der alle Türme miteinander verbindet und bewunderten die riesige Bronzefigur, die König Sancho I darstellte.

Faro s Strände 

Natürlich haben wir auch herrliche Strandtage während unseres Urlaubs in Faro verbracht. Im Gegensatz zu typischen Badeorten geht es hier noch beschaulich zu. Jede Menge Portugiesen und nur wenige Ausländer genießen hier ihre freie Zeit. Wir waren mehrmals an der Praia de Faro. Er ließ sich schnell mit dem Mietwagen erreichen. Wir hätten aber auch den Bus zum Flughafen nehmen können, denn er hält an der Praia de Faro. Der Strand war sauber, die Infrastruktur einfach, aber vollkommen ausreichend. Während der Saison ist der Strand überwacht, wir konnten also unbesorgt baden und schwimmen. Allerdings waren wir überrascht, trotz Hochsommer war das Wasser ziemlich kalt.

Header Bild by Cristiano Pinto on Unsplash