Amsterdam beste Reisezeit in die Stadt voller Gegensätze

Amsterdam – eine Stadt voller Gegensätze

Demnächst ist es wieder so weit: Ich fahre nach Amsterdam, eine meiner Alltime-Favourites unter den europäischen Großstädten. Hier lerne ich Holland in all seinen, zum Teil durchaus auch widersprüchlichen Facetten, wie unter einem Brennglas hautnah kennen. Gleichzeitig ist Amsterdam eine quirlige Metropole mit internationalem Flair – einfach einzigartig und durchaus eine Urlaub `s Reise wert!

Amsterdam Kanal
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Hollands beste Reisezeit?

Tja, die gibt es eigentlich gar nicht. Denn Amsterdam ist immer eine Reise wert: Im Frühling genieß ich, ganz klischeehaft, eine mit den sprichwörtlichen Tulpen, aber auch anderen Frühblühern aller Art, geschmückte Stadt. Überhaupt in der warmen Jahreszeit pulsiert Amsterdam noch mehr als sonst, denn das Leben findet, beinahe wie in Italien und Spanien, zu einem großen Teil auf der Straße statt. Herbst und Winter sind wie geschaffen, um es sich in einem der zahllosen Cafés gemütlich zu machen, ausgiebig zu shoppen und die tollen Museen und Galerien zu entdecken.

Übernachten in Amsterdam – so viel Auswahl

Knapp bei Kasse? Dann empfehle ich dir das zentral gelegene CityHub Amsterdam. Hier schlafe ich in einer kleinen, mit allem Notwendigen ausgestatteten Bett-Kabine. Die Gemeinschaftsduschen und –toiletten sind super modern und top-sauber. Gerne gönne ich mir auch einen Aufenthalt im Hotel V Nesplein in der Altstadt. Hier erwartet mich ein elegant und stylish eingerichtetes Zimmer. Eventuell entscheide ich mich auch für Luxus pur und zwar in Form des Park Plaza Victoria mit nobel möblierten Zimmer und coolem Spa.

Kleiner Tipp am Rande: In Holland allgemein und in Amsterdam ganz besonders ist Bargeld mega-out. Meine Versuche, in Geschäften, Restaurants oder Hotels mit Euros zu bezahlen, scheiterten kläglich. Meine Kreditkarte ist dagegen überall willkommen!

Wetter in Amsterdam

Flanieren – in Amsterdam immer eine prima Idee

Kaum angekommen – apropos Anreise, Zug, Flug oder Auto alles easy – nehme ich mir erst mal drei bis vier Stunden Zeit, um mit meiner holländischen Lieblingsstadt wieder warm zu werden. Zu diesem Zweck mache ich einfach einen sehr langen Spaziergang durch die Altstadt, an den Grachten entlang. Beinahe zwangsläufig komme ich dabei auch an den Sehenswürdigkeiten vorbei, die ich mir in den nächsten Tagen angucke. Besonders empfehlenswert ist das Anne Frank Haus, hier tauche ich ein in die beengte Lebenswelt dieser kleinen tragischen Heldin. Da ich mich für Kunst, insbesondere alte Meister und Impressionisten, interessiere besuche ich auch die beiden wichtigsten holländischen Museen leidenschaftlich gerne, das Riijksmuseum (kleiner Tipp, die Vokalkombination „ij“ spricht man erstaunlicherweise „ei“ aus). Und das Van Gogh Museum, ein absolutes Muss. Nach so viel Geschichte und Hochkultur, darf es auch mal etwas Bodenständiges sein. Das finde ich im The Heineken Experience. Hier erfahren Besucher viel Wissenswertes über den Gerstensaft und können verschiedene Biere ausgiebig verkosten.

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Essen und Shoppen

Damit wäre ich auch schon beim nächsten Thema: Restaurants in Amsterdam. Nun ja, die Niederlande sind kein El Dorado für Feinschmecker. Das habe ich schon lange akzeptiert und werfe kein Geld mehr für Lokal emit viel Brimborium und wenig schmackhaften Gericht aus dem Fenster. Ich entscheide mich hier lieber für einfache und ehrliche Kost. Die gibt es zum Beispiel im Café de Klos in der Keerkstraat, riesige Portionen Gegrilltes zu einem absolut fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Prinsengracht kehre ich in der Pancake Bakery ein, um köstliche holländische Pfannkuchen zu genießen – die gibt es wahlweise mit süßer oder herzhafter Füllung.

In Amsterdam kaufe ich wirklich originelle Mode und Schuhe, ausgefallene Deko-Objekte, hochwertige Heimtextilien und nostalgische Antiquitäten. Neben den unzähligen kleinen Boutiquen  in der Damrak, Klaver- und Leidsstraat stöbere ich auch häufig auf dem Flohmarkt in der Waterlooplein.

Bildnachweis: Headerbilder Steve Wilson auf Pixabay